Mut und Leistung
Schließung

Richtfest für das neue Automobilwerk

Zehn Monate nach der Grundsteinlegung fand am 11. Mai 2012 das Richtfest für das neue Automobilwerk der Audi Hungaria statt. An der Feier nahmen zahlreiche Partner und Baufirmen des Unternehmens sowie Vertreter aus Politik und Wirtschaft teil. Zu den prominenten Gästen zählten György Matolcsy, Minister für nationale Wirtschaft, Zsolt Borkai, Oberbürgermeister von Győr, Dr. Frank Dreves, Audi Produktionsvorstand und Vorsitzender der Aufsichtskommission der AUDI AG,

als Vertreter der Audi Hungaria Geschäftsführer Thomas Faustmann und Ulrich Minke, damals Geschäftsführer Produktion Fahrzeug. Der 8.000ste Mitarbeiter der Audi Hungaria, Krisztián Écsi, brachte ebenfalls ein Band an den mit ungarischen und deutschen Nationalfarben symbolisch geschmückten Richtkranz an, den ein Kran anschließend auf das Dach des neu errichteten Gebäudes hob. Die Feierlichkeiten wurden nachmittags mit allen Mitarbeitern fortgesetzt:

Ungarns MinisterpräsidentViktor Orbán und Rupert Stadler, Vorstandsvorsitzender der AUDI AG, kündigen die Expansion der Audi Hungaria im Parlament an.

Grundsteinlegung für das neue Automobilwerk

Richtfest

Beginn der Serienproduktion im neuen Automobilwerk der Audi Hungaria

Dr. Frank Dreves

Mitglied des Vorstandes (Produktion) der AUDI AG,
Vorsitzender der Aufsichtskommission der AUDI HUNGARIA MOTOR Kft.

Unser erklärtes Ziel ist es, bis zum Jahr 2020 der weltweit größte Premium-Hersteller zu werden. Dafür brauchen wir zum einen ein attraktives und diversifiziertes Produktportfolio. Zum anderen werden wir unser weltweites Produktionsnetzwerk weiter ausbauen.
Dabei ist es wichtig, Wachstum nicht mit schierer Größe zu verwechseln, denn: Qualitatives Wachstum ist nur möglich, wenn wir es weiterhin bewerkstelligen, konstant hohe Qualität bei prozessorientierter, wirtschaftlicher und nachhaltiger Produktion zu liefern.
Gemeinsam mit den neuen Werken in Foshan und San José Chiapa wird das Automobilwerk in Győr wesentlich dazu beitragen, die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Audi-Konzerns nachhaltig zu sichern und auszubauen.

Die Audi Hungaria hat sich in den 20 Jahren ihres Bestehens zum größten Motorenfertiger der Welt entwickelt – und zu einem starken Mitglied in der Audi-Familie. Das Unternehmen hat dabei nie den Anspruch an höchste Qualität und Präzision aus den Augen verloren. Ohne die Einsatzbereitschaft, ohne die Flexibilität und ohne die Leidenschaft der gesamten Mannschaft wären diese Erfolge nicht möglich gewesen!
Wir haben unserem ungarischen Werk die Produktion des neuen A3-Derivats übertragen und viel in den Standort investiert: Dies zeigt das Vertrauen und die Wertschätzung des gesamten Vorstands der AUDI AG für die bisherigen Anstrengungen und Leistungen der Audi Hungaria.

Győr wird seine Sache gut machen, davon bin ich überzeugt!

Presswerk Im neuen Automobilwerk in Győr wurde erstmals im Audi-Konzern die hochmoderne Servo-Pressenlinie aufgestellt. Sie arbeitet nach dem Prinzip der Rekuperation und kann 17 Teile pro Minute pressen.

Karosseriebau Im Karosseriebau wurden 620 Roboter installiert, die in Zukunft die gepressten Bauteile zu einer kompletten Karosserie zusammenfügen.

Lackiererei Die Lackiererei, die auf 26 Serienfarbe ausgelegt ist, ist mit ihrer umweltbewussten Technologie richtungsweisend für die Branche.

Fahrzeugmontage In der 720 Meter langen Montagehalle werden je nach Typ und Ausstattung des Automobils etwa 6.000-10.000 Teile verbaut.

Ein Baugrundstück so groß wie 34 Fußballfelder.

Bisher wurden 1,5 Kubikmeter Beton und 35.000 Tonnen Stahl für den Bau der Halle und die angeschlossene Infrastruktur verarbeitet.

Zehn Monate nach Grundsteinlegung waren die Gebäude schon überdacht.

Auf dem neuen Werksgeländeentsteht eine Automobilfertigung mit vollständiger Prozesskette: vom Presswerk über Karosseriebau und Lackiererei bis zur Montage.

Von 2013 an sollen jährlich 125.000 Automobile vom Band rollen, das erste Modell wird ein weltneues Audi A3 Derivat sein.

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Dr. Bernd Martens

Mitglied des Vorstands (Beschaffung) der AUDI AG,
Mitglied der Aufsichtskommission der AUDI HUNGARIA MOTOR Kft.

Audi Hungaria hat sich in den vergangenen 20 Jahren zu einem Standort auf Weltniveau entwickelt. Das Motorenwerk in Győr ist heute das größte seiner Art in der Welt. Der erfolgreiche Weg von den ersten Fertigungslinien der 1993 gestarteten Motorenproduktion bis zum neuen Automobilwerk mit vollständiger Produktionskette des Jahres 2013 wäre ohne den Einsatz aller Mitarbeiter, der Geschäftsführung und der Zulieferer vor Ort nicht möglich gewesen. Die Zulieferer von Audi Hungaria leisten mit ihrer Zuverlässigkeit und Flexibilität einen wichtigen Beitrag zum Erfolg des Unternehmens, nicht nur in Győr, sondern im weltweiten Fertigungsverbund von Audi,

denn die Motoren und Automobile aus Ungarn gehen in die ganze Welt. Wir wollen die Kooperation mit unseren ungarischen Partnern weiter ausbauen und neue Zulieferer gewinnen. Der Produktionsstandort Győr arbeitet bereits mit rund 50 heimischen Zulieferern zusammen, die Komponenten und Module für die Motorenfertigung sowie die Fahrzeugmontage aus verschiedenen Regionen des Landes liefern. Alle ungarischen Lieferungen unserer Partner in den VW Konzern beliefen sich 2012 auf 1,7 Milliarden Euro. Das geplante weitere Wachstum von Audi Hungaria wird auch der ungarischen Zulieferindustrie die Voraussetzungen bieten, weiter expandieren zu können.

Jahresbericht 2012 - Audi Hungaria Motor Kft. Audi Hungaria Motor Kft.